Negativität bringt Dich nicht weiter

Ich bemühe mich sehr, die Menge an Negativität, der ich ausgesetzt bin, zu minimieren. Es ist nahezu unmöglich, sich komplett davon abzuschirmen, da sie überall um einen ist.  Negativ zu sein, bedeutet, sich darauf zu fokussieren, was man nicht möchte und nicht mag. Es ist gut, sich darüber im Klaren zu sein, was man nicht möchte, doch sich darauf zu fokussieren hilft in keinem Fall weiter. Man kann es wie Problemlösung betrachten. Sobald ein Problem erkannt ist, sollte der Fokus auf der Lösung liegen.

In Lösungen denken transformiert Negativität ins Positive

Negativität untergräbt Freude und tötet Kreativität. Sie ist wie ein Virus. Verbringe einige Zeit mit einer Person, welche Negativität ausstrahlt, dann fühlst du dich hinterher nicht gerade gut. Ehe es dir bewusst wird, beeinflusst das die nächste Interaktion, da du ein bisschen der negativen Infektion in dir trägst… diese wird dann auf die nächste Person übertragen.

Ich will dich ermutigen, die negativen Dinge, denen du dich aussetzt, zu minimieren. Ich sage nicht, du sollst deinen Kopf in den Sand stecken und behaupten, die Welt sei perfekt. Sie ist es nicht und wird es nie sein. Ich sage nur, dass du dir der negativen Dinge bewusst sein kannst, doch ohne ihnen in der Tiefe nachzugehen und sie in deine Seele sickern zu lassen. Ich überfliege die Zeitung. Ich überfliege das Internet. Ich sehe was passiert, doch ich studiere die negativen Dinge nicht bis in alle Tiefe.

Sei die positive Stimme inmitten der anderen

Wenn du die Menschen in deinem Leben betrachtest, so gibt es möglicherweise einige die negativ sein können, mit denen du aber verbunden bist und natürlich trotzdem weiterhin in Kontakt sein wirst, z.B. Familie und Arbeitskollegen. Aber begib dich nicht selbst auf diese Ebene. Sei die positive Stimme. Doch was ist mit Leuten, mit denen du nicht gezwungen bist zu interagieren? Wenn sie (überwiegend) negativ sind, gehe weiter und finde neue Freunde!

Ich verstehe auch, dass niemand alles mag, was in der Stadt oder in dem Land geschieht, in dem er lebt. Wenn man in einer entwickelten Nation lebt, sollte man eventuell versuchen, sich auf die andere Seite der Dinge zu fokussieren, wie z.B. all die positiven Aspekte, die das Leben in dieser Stadt oder in diesem Land aufweist. Sollte man nicht genügend finden, um sich an seinem Ort gut zu fühlen… dann könnte man doch woanders hinziehen. Menschen sind keine Bäume. Wir sind frei, dorthin zu gehen, wo es uns gefällt. Doch andererseits mache dir bewusst, dass wenn wir immer nur darauf fokussiert sind, was uns an der aktuellen Situation missfällt, im neuen Umfeld keine Änderung auftreten würde, weil wir immer noch dieselben sind.

Es gibt mindestens genau so viel, wofür man dankbar sein kann, als worüber man sich beschweren kann.

Würde sich jeder mehr auf das Positive fokussieren, wären Veränderungen und das Erreichen der eigenen Ziele viel effizienter möglich und die Welt wäre ein besserer Ort.

Es braucht zielgerichtete Energie, um das Denken vom halb leeren zum halb vollen Glas zu ändern, aber das ist machbar.

Füttere deinen Geist mit guten Dingen, sei dankbar dafür, wie gut du es hast, denke an all die Segnungen, betrachte all deine Möglichkeiten, lächle so viel du kannst, minimiere die Menge an Negativität der du ausgesetzt bist und allmählich wirst du einen Unterschied sehen.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Hallo lieber Todd und Ingo,
    danke für diese schönen Ansätze und Inspirationen.
    Das alles passt gerade super.
    Es heißt ja, alles kommt zu Dir, wenn Du soweit bist.
    Deine Bücher sind einfach wirklich klasse, hatte vor geraumer Zeit „Führen mit Herz“ gelesen und zum arbeiten genommen.
    Vielen herzlichen Dank!!!
    Manuela

  2. Seit heute morgen inhaliere ich die letzten Newsletter von Todd..
    Sie sind mir heute leider erst empfohlen worden…Danke dafür…

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